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Dienstag, 20. Mai 2025

Gargas - Mines Bruoux

In der Nähe von Roussillon und Rustrel liegt ein echter Geheimtipp: die Mines de Bruoux in Gargas. 

Eine Besichtigung des ehemaligen Ockerstollens ist beeindruckend. Auf einer äußerst informativen geführten Tour (unbedingt vorher reservieren) erleben wir die Ockerminen, die einst ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die Region waren.

Freitag, 16. Mai 2025

Châteaurenard - Le Thor - Pernes-les-Fontaines - Le Beaucet - Venasque

Der kleine Ort Châteaurenard (rund 16.000 Einwohner) liegt rund 10 km südlich von Avignon im Arrondissement Arles.


Bemerkenswert ist die mittelalterliche Ruine des Château Féodal de Châteaurenard, das auf einem Hügel über der Stadt thront. Obwohl nur zwei der ursprünglichen fünf Türme erhalten sind, wirkt die Anlage majestätisch. Von den Türmen soll man (bei guter Sicht) einen beeindruckenden Blick über die Alpilles und die Durance haben. 

Dienstag, 13. Mai 2025

Ockerfelsen - Wanderung ab Gargas bei Roussillon

Eine wunderschöne Wanderung ab Gargas über Saint- Saturnin-les-Apt (siehe Komoot: Ockermine von Gargas Runde) führt uns durch die schöne Landschaft.

Kapelle Sainte-Radegonde in

Saint-Saturnin-les-Apt


Der Weg führt vorbei an den Mines Bruoux. Der Anblick der immensen Felswand des Ockersteinbruchs ist gigantisch.  


Dahinter befindet sich ein 40 km langes Stollensystem, das täglich mit vorheriger Anmeldung besichtigt werden kann. Dies werden wir ein anderes Mal machen. Wir folgen weiter der schönen Wanderung und haben weitere schöne Ausblicke auf Roussillon und Rustrel.

Sonntag, 30. April 2023

La Tour-d'Aigues - Marché de la Ceramique - L‘Etang de la Bonde

Der am heutigen 1. Mai stattfindende Keramikmarkt führt uns nach La Tour-d'Aigues. Zuletzt waren wir 2007 zufällig an den Ruinen des Schlosses vorbeigekommen. Inzwischen ist das Château als Veranstaltungsort ausgebaut. Wir nutzen die Gelegenheit diesmal auch, um einen Blick in den Innenhof zu werfen.

Schlossruine von La Tour-d'Aigues

Die Ruinen werden ausgezeichnet präsentiert und geben anhand von Schautafeln einen schönen Eindruck, wie einst die großzügige Renaissance-Anlage ausgesehen hat.

Der kleine Keramikmarkt findet auf dem Place du Château statt. 

Montag, 6. Dezember 2021

Petit Luberon - Wanderung ab Puget

Bei strahlend blauem Himmel starten wir unsere Wanderung (Komoot-Tour), die ganze in der Nähe von Lauris in Puget beginnt.

Auf der Wanderung haben wir wundervolle Ausblicke.

Dienstag, 30. November 2021

Châteauneuf-du-Pape - Clos du Caillou - Domaine La Soumade

Heute wollen wir uns mit Weinen eindecken und fahren in eine der bekanntesten Weinregionen der Welt, nach Châteauneuf-du-Pape. 

Bei der Anfahrt haben wir einen schönen Blick auf den Mont Ventoux, dessen Spitze schneebedeckt heraussticht. Der Mistral hat erfreulicherweise etwas nachgelassen, so dass wir bei strahlend blauem Himmel eine kleine Runde (siehe Komoot) durch die Weinberge drehen. 

Samstag, 27. November 2021

Saint-Rémy-de-Provence - Musée Estrine

Die Künstlerin Francoise Gilot - Exfrau von Pablo Picasso - ist gestern 100 Jahre alt geworden. In dem Zusammenhang erfahren wir von einer Ausstellung ihrer Werke, die aktuell im Musée Estrine in Saint-Rémy-de-Provence stattfindet. Dies nehmen wir zum Anlass für einen Besuch.

Mittwoch, 24. November 2021

Wanderung rund um Lourmarin

Auch im Herbst hat die kleine Stadt Lourmarin ihren Reiz. Auf einer kurzen 5 Kilometer langen Wanderung genießen wir die schöne herbstliche Landschaft.

Montag, 22. November 2021

Cucuron - Wanderung zur Chapelle l‘Ermitage

Wunderschöne Herbstwanderung ab Cucuron. Nach einem kleinen Anstieg erreichen wir die Chapelle l‘Eremit. Nomen est omen, sie liegt ziemlich einsam auf einem Hügel und bietet einen ersten schönen Blick in die Landschaft.

Sonntag, 21. November 2021

Ansouis - Pertuis - Chateau Val Joanis

Den kleinen Ort Ansouis haben wir erstmals 2007 besucht. Trotz unserer damaligen kurzen Reisedokumentation haben wir erstaunlicherweise keine aktive Erinnerung. 


Freitag, 19. November 2021

Roussillon - Wanderung Sentier des Ocres

Wer noch nicht in Roussillon war, hat die Provence noch nicht wirklich erlebt. Wir waren schon viele Male hier und sind immer wieder von Neuem von den tollen Farben begeistert. 

Diesmal erkunden wir die schöne Gegend auf einer Wanderung. Die Tour Sentier des Ocres (Belvedere) siehe Komoot) beginnt in Roussillon. Ganz am Anfang können wir vom Aussichtspunkt den tollen Blick auf die über dem farbenfrohen Bergmassiv thronenden Stadt genießen.


Donnerstag, 18. November 2021

Wanderung von Cadenet nach Lourmarin

Heute entscheiden wir uns für einen Ausflug in die nähere Umgebung. Der hübsche kleine Ort Cadenet liegt am Felshang über dem Durance-Tal. Er wird gekrönt von einer alten Burgruine aus dem 11. Jahrhundert.

Auf unserer etwa 11 km langen Wanderung (Tour auf Komoot) werden wir zunächst durch enge Altstadtgassen aus der Stadt geführt. Es folgt ein Anstieg zur alten Burgruine. 

Mittwoch, 18. Juli 2012

Menerbes

Das malerische Städtchen Menerbes klammert sich an einen Felsvorsprung des Luberon-Nordhangs.
Teile einer alten Befestigungsanlage aus dem 13. Jahrhundert wurden im 16. und 19. Jahrhundert wieder aufgebaut.

Das auf dem Hügel liegende Rathaus hat einen schönen Glockenturm. Ein gerne genutzte Location um zu heiraten. Vom Rathausplatz hat man einen wundervollen Blick auf das Coulontal, Gordes und das Ockerdorf Roussillon. In der Ferne ist Mont Ventoux zu sehen, das Plateau von Vaucluse und den Luberon.

Menerbes gilt als eines der schönsten Dörfer Frankreichs.

Am Rathausplatz befindet sich ebenfalls eine Winzergenossenschaft, wo man die Weine der Region kaufen und einige auch verkosten kann.

Dienstag, 17. Juli 2012

Château la Canorgue

Château la Canorgue  liegt etwa zwei Kilometer außerhalb des Ortes Bonnieux.

Kennen Sie den Film „Ein gutes Jahr“ von Ridley Scott mit Russell Crowe, dann kennen Sie auch bereits Chateau la Canorgue. Das Weingut war Hauptdrehort für den Film. Der Ort Bonnieux und das Petit Luberon sind ansatzweise zu erkennen. Einige Szenen wurden auch in dem netten Ort Cucuron (direkt am Teich) gedreht.

Gartenanlage des Chateau la Canorgue

Aber auch ohne diese Geschichte lohnt sich ein Besuch auf dem Weingut. Zum einen ist es eine sehr schöne Location. Vom Weingut blickt man sehr schön auf das Luberon-Gebirge.


Blick vom Weingut auf Bonnieux und das Petit Luberon

In dem Verkostungsraum lassen sich die passablen Weine probieren. Es gibt sowohl leichte Sommerweine (Weißwein oder Rosé), aber auch sehr ausdrucksstarke Weine.  


Adresse: Route du Pont Julien - 84480 Bonnieux

Château Val Joanis

An den südlichen Ausläufern des Luberon, zwischen Pertuis und Villelaure im Département Vaucluse, liegt das Weingut Château Val Joanis. Ein Besuch dieses Weinguts gehört nicht nur aufgrund der leckeren Weine beinahe schon zum Standard-Programm unserer Provence-Aufenthalte.

Neben der Weinverkostung der AOC Côtes du Luberon Weine gibt es eine wunderschöne Gartenanlage zu besichtigen. Den Eintrittspreis von 4 EUR (wird beim Kauf von Wein verrechnet) hat man angesichts der grünen Pracht schnell vergessen.



Der Garten wurde als jardin français de l'année 2008 (französischer Garten des Jahres 2008), ausgezeichnet. Mit viel Liebe und Pflege wurde ein duftender und blühender Garten über drei Ebenen angelegt.

Weitere Infos: www.val-joanis.com

Donnerstag, 14. Juli 2011

Vaucluse

Das Département Vaucluse liegt im Südosten des Landes in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Benannt wurde es nach der Quelle im gleichnamigen Ort (heute: Fontaine-de-Vaucluse).

Das Département Vaucluse grenzt an die Départements Gard, Ardèche, Drôme, Alpes-de-Haute-Provence und Bouches-du-Rhône sowie auf wenigen hundert Metern an das Département Var. Wichtigster Fluss ist die Rhône, die die Westgrenze des Départements markiert. Die Durance bildet die Südgrenze des Départements, sie mündet bei Avignon in die Rhône.

Die höchste Erhebung ist mit 1912 m der Mont Ventoux. Das Luberon-Gebirge im Süden des Départements erreicht mit dem Gipfel des Mourre Nègre eine Höhe von 1125 m.

Ein Reichtum an außergewöhnlichen Naturstätten und ein kulturellen und architektonischen Erbe. Hügel, Berge, tiefe Schluchten, Ockerfelsen, Lavendelfelder und eine Vielzahl an wunderschönen Dörfern zeichnen diese Region aus.

Sonntag, 22. Mai 2011

Bonnieux

Das schönste an diesem Ort ist seine malerische Lage am steilen Hang, denkt man zunächst, wenn man das Dorf mit dem Auto erreicht. Als Felsennest des Luberon (village perchés) wird der Ort treffend bezeichnet.


Fährt man die enge Hauptstraße entlang, muss man sich in Geduld üben – nicht selten versperrt ein Lieferwagen die Fahrbahn und ängstliche Ortsunkundige trauen sich nicht zu überholen. Hat man endlich einen Parkplatz ergattert und schlendert durch die engen Gassen lernt man einen weiteren Reiz des Dorfes kennen. Die verwinkelten Straßen erkundet man in einem stetigen Auf und Ab und ergattert über den roten Dächern hin und wieder einen schönen Ausblick u.a. auf AptGordesRoussillon, Lacoste bis hin zum Mont Ventoux. Viele der kleinen Läden bieten Kunsthandwerk an und freitags werden die Gassen von bunten Marktständen gesäumt.

Sehr empfehlenswert ist das Restaurant „Le Fournil“ und das nicht nur wegen seiner schönen Lage am Place Carnot. Die gebotene provenzialische Küche, die wir zuletzt im Mai 2008 hier verspeist haben, ist sehr gut.

Nicht weit von Bonnieux entfernt liegt der kleine Ort Buoux. Sehenswert ist hier das Fort de Buoux.

Cucuron

Auf einem Hügel am Fuße des Luberon liegt das pittoreske provenzialische Dorf Cucuron. Es gehört zurecht zu den schönsten Dörfern der Provence. Ein Kirchturm mit zwei Glocken und die Zinnen einer nur noch teilweise erhaltenen Burg überragen die roten Dächer.


Besonders schön ist der große von einer Quelle gespeiste Dorfteich, der von zweihundert Jahre alten Platanen eingerahmt wird. Ein schöner Platz, um in einem Cafe am Teich unter den schattenspendenden Bäumen zu verweilen. Das grün schimmernde Wasser lässt kaum erahnen, dass es im großen Bassin von dicken Karpfen nur so wimmelt. Ob diese auch in dem Gourmet-Restaurant „La Petite Maison“, das mit einer idyllischen Terrasse an diesem Platz liegt, auf der Karte stehen, bleibt allerdings zu bezweifeln. Wir genießen ein Lunch im Restaurant de l’etang das qualitativ recht ordentlich war.

Das idyllische Dorf ist noch heute intakt. Durch die engen, verwinkelten Gassen schlendernd findet man einen Metzger, einen Bäcker, einen kleinen Supermarkt und was man sonst noch zum Leben braucht. Jeden Dienstag findet unter den Platanen ein Markt statt. Aus dem Brunnen am Stadttor holen die Frauen noch heute Wasser.

Etwas skurril ist die Besichtigung der „La Boutique du Moulin à huile“. Hierbei handelt es sich um eine ehemalige Ölmühle. In den puristischen Räumen werden heute in einer Art Museum Gegenstände zur Ölherstellung sowie Kunstgegenstände gezeigt. Die Laufspur der Ochsen am Mühlrad lässt sich noch gut erkennen. Im angeschlossenen Geschäft kann man Kunsthandwerk kaufen.

Von der Burgruine und auch von einem Turm hat man einen sehr schönen Blick über die Dächer des Dorfes. Offensichtlich war auch der Regisseur Jean-Paul Rappenau von dem Dorf begeistert und hat hier den Juliette Binoche-Film „Der Husar auf dem Dach“ Mitte der neunziger Jahre gedreht.

Freitag, 22. Oktober 2010

Buoux


Buoux
Kurz vor Bonnieux zweigt eine Straße nach Buoux ab. Der kleine Ort hat nichts Besonderes zu bieten. Von einer kleinen Stichstraße erreicht man einen Wanderparkplatz. Ein 10minütiger Weg, der schon als solches spektakulär ist, führt zum Kassenhäuschen des Fort du Buoux.

Fort du Buoux

Unterwegs laufen wir unter einen großen Felsüberhang her und haben den Blick auf eine alte Turmruine der auf dem Felsplateau thront. Nachdem wir die 3 EUR Eintritt entrichtet haben steigen wir den felsigen Pfad herauf. Schon bald erreichen wir die ersten Überreste einer Felswohnung. Wir durchlaufen einen alten Torbogen und erreichen die Turmruine. Der Ausblick auf das Aigebrun-Tal ist fantastisch. Mit einem Blick auf die Karte des Geländes realisieren wir erst jetzt so richtig, wie groß die Anlage ist. Wir durchschreiten eine Dorfruine mit Vorratssilos, Rathaus- und Kirchenresten und nähern uns den Burgmauern. Vom höchsten Punkt auf 554 Höhenmetern haben wir einen grandiosen Blick über das Luberon. Schon allein hierfür hat sich der Aufstieg gelohnt. Eine “verborgene Treppe” macht ihrem Namen alle Ehre und führt uns über steil abfallende hohe Stufen wieder hinab.


Der einzige Nachteil dieser Sehenswürdigkeit ist, dass diese in keinster Weise abgesichert ist. Die einzelnen Ruinenreste sind zwar gut gekennzeichnet und über einen felsigen Weg mit etwas Geklettere zu erreichen. Man muss aber sehr genau auf seine Schritte achten, um nicht in eine Grube zu fallen und auch die ungesicherten steil abfallenden Plateauränder bedürfen äußerster Vorsicht. Immerhin gibt es zur verborgenen Treppe einen Hinweis, dass diese für ältere Menschen, Kinder und Schwangere nicht geeignet ist. Wir sind etwas verwundet, dass keiner unserer Reiseführer auch nur annähernd beschrieben hat, was uns hier grandioses erwartet. Für uns gilt das Fort du Buoux als Geheimtipp ist allerdings zugegebenermaßen für eine Besichtigung mit Kindern oder älteren Menschen nicht unbedingt geeignet

Roussillon

In farbenfrohen Ockertönen liegt die Stadt auf einem Hügel. Die intensiven Farbtöne der Häuser des malerischen Dorfes Roussillon spiegeln die Farbvielfalt des angrenzenden Ockergebietes wider, die hier in den Ockerbrüchen abgebaut wurden.


Vor der Entdeckung der synthetischen Pimente war dieser Rohstoff sehr beliebt und brachte dem Städtchen Reichtum.