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Samstag, 13. Mai 2023

Abbaye du Thoronet

Die Abbaye du Thoronet haben wir noch von unserem Besuch 2009 sehr in guter Erinnerung. Auf dem Weg an die Cote d‘Azur besichtigen wir noch einmal die sehenswerte Klosteranlage.

Abbaye du Thoronet - Kreuzgang 

Inzwischen gibt es einen vorzüglichen Audioguide, der uns tief in die Geschichte des Klosters eintauchen lässt. Erneut sind wir ganz angetan von der Sehenswürdigkeit. 

Dienstag, 26. Juli 2011

VAR

Das Department VAR liegt im Südosten des Landes in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur und ist nach dem gleichnamigen Fluss Var benannt, der jedoch seit 1859 nicht mehr zum Département gehört.

Ihre schöne Landschaft zeichnet sich aus durch Berge und das Meer und es herrscht ein sonnig mediterranes Klima.

Das im Osten angrenzende Département ist Alpes-Maritimes, das im Westen angrenzende Bouches-du-Rhône. Die nördliche Grenze stellt das Département Alpes-de-Haute-Provence dar, sowie auf einer Länge von wenigen Hundert Metern das Département Vaucluse im Nordwesten. Den Süden des Départements bildet die Mittelmeerküste mit der westlichen Côte d’Azur.


Donnerstag, 22. Oktober 2009

Abbaye du Thoronet

Vom Flughafen Nizza kommend bietet sich im Oktober 2009 für uns ein kurzer Zwischenstopp bei der Abbaye du Thoronet an. Die im 12. Jahrhundert angelegte Abtei gilt als Muster der provenzialischen Romanik. Es ist das älteste und kleinste Zisterzienserkloster in der Provence, kann aber durchaus mit seinen beiden Schwestern Senanque und Silvacane mithalten. Die schmucklose Anlage ist in einem sehr guten Zustand.

Abbaye du Thoronet

Sehr schön ist der Kreuzgang mit einem Brunnenhaus (das einzig erhaltene in der Provence). Bei der Errichtung musste der unebene Boden ausgeglichen werden. Daher hat der Kreuzgang einen unregelmäßigen Grundriss und die angrenzenden Galerien befinden sich auf unterschiedlichen Niveaus, die mit Stufen miteinander verbunden sind. Eine Treppe führt herauf zum Schlafsaal der mit der dreischiffigen Kirche verbunden ist. Abgesehen von einigen Freskenresten in den Absiden und den erst nachträglich eingebauten Fenstern ist auch die große Kirche ganz schlicht. Der Schlafsaal ist mit einem Tonnengewölbe überdacht – zum Bau wurde zunächst eine Holzkonstruktion errichtet, die nach Vollendung wieder abgerissen wurde. Eine Tür führt zu einer Empore oberhalb des Kreuzgangs. Von hier hat man einen sehr schönen Blick auf das Klosterensemble. Erwähnenswert ist ebenfalls der vom Kreuzgang abgehende Kapitellsaal, der den Mönchen als Treffpunkt diente. Auf zwei frei im Raum stehenden Säulen ruhen seine sechs aus Kappen und Kreuzrippen gebildeten Gewölbeeinheiten. Erst im 13. Jahrhundert wurde der Konservenbau an der Nordwestecke des Kreuzgangs errichtet. Zu sehen gibt es eine alte Olivenpresse, Steinsilos und einen alten Backofen.