Zwischen Marseille und Cassis liegt die fjordartige Calanques. Meeresarme haben sich tief in die hellen Felsen eingeschnitten und bieten ein besonderes Naturschauspiel.
Einige der kleinen Felsenbuchten wie beispielsweise die Port-Miou, En-Vau oder Port-Pin sind über eine nicht ganz unanstrengende Wanderung zu erreichen. Insbesondere eine Bootstour in die Calanques ist sehr empfehlenswert und bietet einen tollen Einblick in die Fjordlandschaft. Vorbei an hohen, senkrechten Felsen und den zahlreichen Felsenbuchten kann man die schroffe Landschaft erkunden.
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Sonntag, 22. Mai 2011
Donnerstag, 22. Oktober 2009
Nizza
Das mondäne Zentrum an der Côte d’Azur und fünftgrößte Stadt Frankreichs ist einen Besuch wert. Lange Kieselstrände fassen die großzügige Bucht ein. Wer in Nizza mit dem Flugzeug landet hat bei guter Sicht das Vergnügen einen Blick auf die schön gelegene Stadt zu werfen. Den ein oder anderen Flieger kann man bei einem Rundgang aus nächster Nähe betrachten.
Als wir auf der Suche nach einem Parkhaus die lange Strandpromenade entlang fahren stellen wir fest, dass wir leider die falsche Richtung gewählt haben. Auf einer Strecke von über 3 km gibt es keine direkte Wendemöglichkeit. So geniessen wir den ersten Eindruck der Promenade aus dem Auto heraus. Dicht an dicht reihen sich die Villen aneinander. Kleine alte Villen konkurrieren mit modernen Prachtbauten. Nachdem wir das Auto in einem bewachten Parkhaus in einer Seitenstraße der Promenade geparkt haben schlendern wir die berühmte Promenade des Anglais entlang. Das milde Klima ließ Nizza bereits in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Winderkurzort werden. Natürlich lassen wir es uns nicht nehmen, einen näheren Blick auf das bekannte Prachthote Negresco zu werfen – ein einfaches Standardzimmer kostet zur Nebensaison nur 299 EUR.
Der Schlossberg ist der älteste besiedelte Teil der Stadt.
Als wir auf der Suche nach einem Parkhaus die lange Strandpromenade entlang fahren stellen wir fest, dass wir leider die falsche Richtung gewählt haben. Auf einer Strecke von über 3 km gibt es keine direkte Wendemöglichkeit. So geniessen wir den ersten Eindruck der Promenade aus dem Auto heraus. Dicht an dicht reihen sich die Villen aneinander. Kleine alte Villen konkurrieren mit modernen Prachtbauten. Nachdem wir das Auto in einem bewachten Parkhaus in einer Seitenstraße der Promenade geparkt haben schlendern wir die berühmte Promenade des Anglais entlang. Das milde Klima ließ Nizza bereits in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Winderkurzort werden. Natürlich lassen wir es uns nicht nehmen, einen näheren Blick auf das bekannte Prachthote Negresco zu werfen – ein einfaches Standardzimmer kostet zur Nebensaison nur 299 EUR.
Bucht von Nizza mit Promenade des Anglais
Der Schlossberg ist der älteste besiedelte Teil der Stadt.
Donnerstag, 22. Mai 2008
Marseille
Frankreichs zweitgrößte und älteste Stadt erstreckt sich an über 57 km Küstenlinie. Bevor wir uns in die Altstadt begeben, fahren wir zunächst zur Basilika Notre-Dame-de-la-Garde, die auf einem über 150m hohen Kalkfelsen hoch über der Stadt thront.
Die mächtige Kirche – Wahrzeichen der Stadt – wurde Mitte des 19. Jahrhundert Im romanisch-byzantinischen Stil errichtet. Vom Vorplatz hat man einen ausgezeichneten Rundblick*** auf Marseille, den Hafen sowie die vorgelagerten Inseln des Frioul. Auf der in der Bucht von Marseille gelegene Insel Château d’If wurde 1524 eine Festung errichtet, die als Staatsgefängnis diente. Die befestigte Felseninsel ist durch den Roman “Der Graf von Monte Christo” von Alexandre Dumas bekannt geworden.
Als nächstes besichtigen wir die festungsähnliche Basilique St-Victor, Überrest eines ehemaligen Klosters. Sehenswert ist insbesondere die Krypta mit der Grotte des hl. Victors und den Katakomben.
In einem Parkhaus am Hafen stellen wir das Auto ab und schlendern am Quai du Port entlang. Hier befindet sich das im Reiseführer empfohlene Restaurant Chez Madie les Galinettes. Mit Blick auf den Alten Hafen und das auf der anderen Seite liegende Fort Saint Nicolas genießen wir die provenzialische Küche. Die Basilika Notre-Dame-de-la-Garde erhebt sich im Hintergrund. Leider gibt es die berühmte Bouillabaisse (Fischsuppe) hier nur auf Vorbestellung, aber die angebotenen Fischgerichte sind ebenfalls gut.
Der Vieux Port (Alter Hafen) ist heute ein reiner Fischer- und Sporthafen. Die vielen Cafes und Restaurant ziehen die Besucher an. Im Wasser liegen zahlreiche Segel- und Motorboote vor Anker, es ist kaum ein freier Platz zu sehen. Nur wenige Gebäude der Altstadt haben den Zweiten Weltkrieg unbeschadet überstanden, so beispielsweise das Rathaus. Die Fassade des Hôtel des Ville ist ein schönes Beispiel für die Barockarchitektur der Provence.

Weiter am Quai entlang kommen wir zum Fort St-Jean, das mit dem auf der anderen Seite liegenden Fort Saint Nicolas die Hafenausfahrt flankiert. Etwas höher gelegen liegt ein Chateau im Parc du Pharo. Über die Esplanade de la Tourette erreichen wir die Cathédrale de la Major. Auf einer Terrasse steht die mächtige Kathedrale mit zwei von Kuppeln gekrönten Türmen, die aber leider derzeit restauriert wird und nicht zugänglich ist. Mit 141 m Länge ist es der größte Kirchenbau des 19. Jahrhundert (Kölner Dom: 135,6 m lang). Kurz darauf erreichen wir die Vielle Charité, ein ursprüngliches Armen- und Krankenhaus in dem sich heute ein Museum (MAAOA) befindet.
Der einzige Rest des alten Marseille ist das Quartier du Panier. Die verwinkelten Gassen und Treppen des Le Panier* lassen sich am Besten zu Fuß erkunden.
Basilika Notre-Dame-de-la-Garde
Die mächtige Kirche – Wahrzeichen der Stadt – wurde Mitte des 19. Jahrhundert Im romanisch-byzantinischen Stil errichtet. Vom Vorplatz hat man einen ausgezeichneten Rundblick*** auf Marseille, den Hafen sowie die vorgelagerten Inseln des Frioul. Auf der in der Bucht von Marseille gelegene Insel Château d’If wurde 1524 eine Festung errichtet, die als Staatsgefängnis diente. Die befestigte Felseninsel ist durch den Roman “Der Graf von Monte Christo” von Alexandre Dumas bekannt geworden.
Als nächstes besichtigen wir die festungsähnliche Basilique St-Victor, Überrest eines ehemaligen Klosters. Sehenswert ist insbesondere die Krypta mit der Grotte des hl. Victors und den Katakomben.
In einem Parkhaus am Hafen stellen wir das Auto ab und schlendern am Quai du Port entlang. Hier befindet sich das im Reiseführer empfohlene Restaurant Chez Madie les Galinettes. Mit Blick auf den Alten Hafen und das auf der anderen Seite liegende Fort Saint Nicolas genießen wir die provenzialische Küche. Die Basilika Notre-Dame-de-la-Garde erhebt sich im Hintergrund. Leider gibt es die berühmte Bouillabaisse (Fischsuppe) hier nur auf Vorbestellung, aber die angebotenen Fischgerichte sind ebenfalls gut.
Der Vieux Port (Alter Hafen) ist heute ein reiner Fischer- und Sporthafen. Die vielen Cafes und Restaurant ziehen die Besucher an. Im Wasser liegen zahlreiche Segel- und Motorboote vor Anker, es ist kaum ein freier Platz zu sehen. Nur wenige Gebäude der Altstadt haben den Zweiten Weltkrieg unbeschadet überstanden, so beispielsweise das Rathaus. Die Fassade des Hôtel des Ville ist ein schönes Beispiel für die Barockarchitektur der Provence.
Hafen
Weiter am Quai entlang kommen wir zum Fort St-Jean, das mit dem auf der anderen Seite liegenden Fort Saint Nicolas die Hafenausfahrt flankiert. Etwas höher gelegen liegt ein Chateau im Parc du Pharo. Über die Esplanade de la Tourette erreichen wir die Cathédrale de la Major. Auf einer Terrasse steht die mächtige Kathedrale mit zwei von Kuppeln gekrönten Türmen, die aber leider derzeit restauriert wird und nicht zugänglich ist. Mit 141 m Länge ist es der größte Kirchenbau des 19. Jahrhundert (Kölner Dom: 135,6 m lang). Kurz darauf erreichen wir die Vielle Charité, ein ursprüngliches Armen- und Krankenhaus in dem sich heute ein Museum (MAAOA) befindet.
Der einzige Rest des alten Marseille ist das Quartier du Panier. Die verwinkelten Gassen und Treppen des Le Panier* lassen sich am Besten zu Fuß erkunden.
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